3/19/2013

Rezension: Die Welt ist eine Scheibe.





Titel: Die Welt ist eine Scheibe

Autor: Alexandra Kuitowski

Verlag: Hoffmann und Campe

Preis:  17,99€ gebunden, Kindle Edition 13,99€ bei amazon

Format: Gebunden

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Worum geht’s?

Wiebke sitz auf einem Baum und rechnet mit allem ab, ihrer langweiligen Bauernfamilie, der Familie auf dem „blauen Oval“, mit all denn anderen Hinterwäldnern, die versuchen das gelegte Feuer zu löschen.

Kaufgrund:

Eine Geschichte von einem Teenie der sich auf dem Land langweilt, dem sein Leben sooo langweilig scheint. Kommt mir bekannt vor, also habe ich mich sofort bei der Leserunde auf lovleybooks beworben und durfte sogar mit Lesen.

Meine Meinung:
Ich weiß nicht so genau was ich sagen soll, ich habe mit dem 142 Seiten kurzen Buch wirklich gekämpft. An sich scheint es ja eine sehr verstrickte und spannende Geschichte zu sein aber diese Sprunghafte Erzählweise hat mich wirklich sehr verwirrt.

Da sitz dieser kleine rebellische Teenie da oben auf seiner Buche und lästert und macht alle schlecht und zwitscht dabei durch die Gedankengänge, wo ich mir manchmal sagen musste, halt da komm ich nicht mit.
Definitiv ist es also ein Buch bei dem man 142 Seiten völlig bei der Sache sein muss sonst hat man so gleich denn Faden verloren. 

Was ich sehr amüsant finde und ach nach empfinden kann, während Wiebke da auf dem Baum steht und über alles und jeden herzieht und sich über ihr sch*** leben beklagt wird ihr doch klar was sie alles hat: Freunde, Familie, Geborgenheit und Zusammenhalt und vor allem ein gar nicht langweiliges Leben. Wenn jedes Landkind darüber einmal nach denkt wird es bemerken das es nicht nur bei Wiebke so ist. 

Schönstes Zitat:

"Die Welt ist eine Scheibe. Beweis: Manche fallen runter, 
ein ständiges Stürzen und Aufschlagen. Die meisten merken es bloß nicht."

Fazit:
Eine kurze Geschichte mit unglaublich sprunghaftem Schreibstil. Die Geschichte an sich ist wirklich sehr tief und bewegend, für mich war der Schreibstill allerdings gar nichts, deswegen gibt es von mir nur 3 von 5 Punkten.

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Fragen der Autorin
Da dieses Buch teil einer Leserunde war, kann es ja auch möglich sein direkten Kontakt mit dem Autor zu haben und Fragen zu stellen, hier war das allerdings etwas anderst, denn die Autorin wollte von uns Fragen beantwortet haben.


-Wie hat euch das Cover gefallen?
Das Cover ist sehr schlicht gehalten, verrät überhaupt nichts über das Buch, was wiederum neugierig macht. Allerding wäre es ein Buch was mir jetzt in der Buchandlung nicht wegen einem berrauschend auffallenden Cover in die Hände fallen würde.

-Mögt ihr den Romantitel?
Zu erst dachte ich wirklich es ist ein historischer Roman, aber während des Lesens erklärt sich der Romantitel doch ganz gut, im Nachhinein muss ich sagen, einen besseren hätte es nicht gegeben.

-Habt ihr Verständnis für das Verhalten von Jana und Wiebkes Vater?
Hmm, nun ja eigentlich nicht. So etwas stößt bei mir schon mal auf keinerlei Verständniss vor allem nicht nach dem was Wiebkes Mutter alles für ihren Vater getan hat.

-Ist euch beim Lesen eines Romans das Alter der Protagonisten egal?
So lange ich mich in die Protagonistin hinein versetzen kann, ist mir das alter völlig egal, bei Wiebke viel es mir an vielen Stellen allerdings schwer da sie wirklich etws komische Gedankengänge hatte.

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