9/13/2014

Rezension: Weit weg und ganz nah

Titel: Weit weg und ganz nah

Autor: Jojo Moyes

Verlag: rowohlt

Preis: 14,99€ Paperback 12,99€ E-Book (via rowohlt)

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Worum geht’s?

Jess ist noch keine 30, wurde von ihrem Mann sitzen gelassen und erhält von ihrem Ex-Mann keinen Cent Unterhalt. Nun versucht sie sich und die beiden Kinder mit einem Putzjob über Wasser zu halten. Und dann erhält Jess's hochbegabte Tochter Tanzie eine Chance. Verzweifelt versucht Jess irgendwo das Geld aufzutreiben um Tanzie diese Chance zu geben und dann liegt da ein Bündel Geldscheine zu ihren Füßen. Sie weiß, dass es falsch ist, sie schwört sich, es zurück zu zahlen.

Doch Jess hat kein Glück, als sie Tanzie zu einem Mathewettbewerb bringen will, stranden sie an einem Straßenrand und kommen nicht weiter. Und genau dann bietet ihr der Mann dem sie das Geld „gestohlen“ hat an ihr zu helfen.


Meine Meinung:

Jojo Moyes schreibt Romane, die so nah am Leben sind wie niemand anders. Man hat Mitgefühl, man wird mir jedem einzelnen Gefühl der Figuren im Buch mitgerissen. Und genau so war es auch diesmal wieder.

Ein Buch das denn Unterschied zwischen arm und reich zeigt, denn Unterschied zwischen First-World-Problems und das Problem das man sich kaum über Wasser halten kann.

Jess die verzweifelte Alleinerziehende Mutter die nur das beste für ihre Kinder will, die ihnen ein besseres Leben in der Zukunft schaffen will.
Tanzie die in der Schule wegen ihrer Mathebegabung gehänselt wird und ihr Halb-Bruder Nicky der wegen seinen Kajal umrandeten Augen regelmäßig von denn Nachbarkindern schikaniert wird.
Und dann Ed, der hochbegabte Informatiker-Freak der sich nie Sorgen um Geld machen musste, der auf diese Kleine Familie trifft und die kurz vor dem Aus steht.
Mit diesen Hauptcharaktern schafft Moyes eine glaubwürdige Basis für eine wundervolle Geschichte.

Zu erst ist da diese absolut verständliche Abwehr Haltung von Jess gegenüber Ed, doch man merkt von Seite zu Seite wie sie sich öffnet, wie sie vertrauter mit einander werden.

Weit weg und ganz nah ist ein Familien-Drama mit einer wundervollen Gratis-Lovestory.



Cover:

Das Cover ist im typischen „Moyes“-Still gehalten. Das untere Drittel wird immer plakativ in einer Farbe gehalten und enthält denn Autoren Namen, im zweiten Drittel dann die „Handlung“, also die wichtigsten Dinge in einer Schatten Silhouette gezeigt. Alles in allem gefällt mir der Still wie Jojo Moyes ihre Cover gestaltet sehr. Sie sind schlicht und nicht aufdringlich, machen Neugierig und Lust auf mehr.


Fazit:

Ein Familien-Drama das glaubwürdig wirkt, was genau ein Haus weiter auch der Fall sein könnte. Die Charakter sind so echt und überzeugend das man manchmal denkt man steht daneben.
Das Buch reißt einen mit wie schon „Ein ganzes halbes Jahr“ es getan hat. Dazu liefert man noch eine wundervoll romantische Lovestory, mit Höhen und Tiefen wo es einem fast das Herz zerreißt und schon ist man völlig gefesselt. Als Jojo Moyes und auch als Roman Fan, ist dieses Buch absolut lesenswert. Von mir gibt es volle Punktzahl. Für jede Träne, jeden Lacher denn mir dieses Buch beschert hat.

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1 Kommentar:

  1. Hey :)

    Ich geb zu, dass ich noch nie von der Autorin ein Buch gelesen hab, obwohl sie wirklich in aller Munde mittlerweile ist ... Der Punkt ist nur, dass mich solche Stoffe im Allgemeinen nicht sonderlich interessieren, deswegen schenke ich ihnen nicht so viel Aufmerksamkeit. Vielleicht sollte ich aber hier doch einmal eine Ausnahme machen, damit ich wenigstens ein Buch von ihr gelesen habe :).

    Liebe Grüße
    Ascari

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